Interkommunale Zusammenarbeit am Beispiel der Zukunftsinitiative „Starke Kommunen – Starkes Land“ (SKSL) in der Modellregion - Städtenetz „Mitten am Rhein“

Unter Leitung des Dozententeams Ulrike Nauheim-Skrobek und Thomas Schäfer beschäftigten sich Studierende der HöV im Februar mit den Themen der interkommunalen Zusammenarbeit

Am ersten Projekttag erarbeiteten die Studierenden die Möglichkeiten zur Trägerschaft eines kommunalen medizinischen Versorgungszentrums nach dem Landesgesetz über die kommunale Zusammenarbeit (KomZG) und vertieften dabei ihre Kenntnisse rund um die Themen „Zweckvereinbarung“, „Zweckverband“ und „gemeinsame Anstalt des öffentlichen Rechts“.

Frau Alessa Strubel, Projektmanagerin der Geschäftsstelle SKSL für das Städtenetz „Mitten am Rhein“, rundete den ersten Tag mit einem aufschlussreichen Vortrag über die interkommunale Zusammenarbeit im aus den Verbandsgemeinden Bad Breisig, Bad Hönningen, Linz am Rhein, Unkel, Vallendar und Weißenthurm sowie den Städten Andernach, Bendorf, Neuwied, Sinzig und Remagen gebildeten Städtenetz.

Am zweiten Projekttag wurden die Studierenden in der Geschäftsstelle des Städtenetzes bei der Verbandsgemeinde Bad Breisig vom Geschäftsstellenleiter, Bürgermeister Bernd Weidenbach, der Projektmanagerin Alessa Strubel und Büroleiterin Margit Schüller herzlich empfangen. Im ersten Teil des Tages stellten die handelnden Akteure die bisherigen Arbeiten zur verfolgten Leitidee der Standortentwicklung im Städtenetz vor. Ziel des Städtenetzes ist es, sich strategisch als Standort zwischen den Oberzentren Bonn und Koblenz zu positionieren, um die Sichtbarkeit und Standortqualität der Region zu erhöhen und vor allem eine zukunftsfeste Region aufzustellen.

Abschließend waren die Studierenden zur Ausarbeitung möglicher Kooperationsprojekte aufgerufen. Entlang der Themen „Wohnen“, „Tourismus“, „Digitalisierung“ und „Mobilität“ wählten Kleingruppen aus Studierenden beliebige Themen und formten diese mit dem Ziel der Verstetigung für das Städtenetz „Mitten am Rhein“ möglichst konkret aus.

Die Studierenden sowie das Dozententeam bedankten sich bei Bürgermeister Bernd Weidenbach, Projektmanagerin Alessa Strubel und Büroleiterin Margit Schüller für die hervorragende und vor allem sehr zeitintensive Begleitung der Projekttage durch die Geschäftsstelle und die ermöglichten Einblicke in die Praxis recht herzlich.