Hochschule für öffentliche Verwaltung Rheinland-Pfalz als „Fairtrade-University“ ausgezeichnet.

- Für ihr Engagement zur Förderung des fairen globalen Handels wurde der Hochschule in Mayen das Fairtrade-Siegel verliehen. -

Seitdem 19.01.2023 darf sich die Hochschule für öffentliche Verwaltung Rheinland-Pfalz offiziell als „Fairtrade-University“ bezeichnen. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde überreichte Dr. Hans-Georg Hansen als Vertreter von Fairtrade Deutschland e.V. der Hochschule die entsprechende Urkunde.  Damit ist die HöV nach der Universität Trier und dem Umweltcampus Birkenfeld die dritte Hochschule mit dieser Auszeichnung in Rheinland-Pfalz. Bundesweit ist die HöV die 41. „Fairtrade-University“.

Das Siegel der Fairtrade-University wird seit 2014 an Hochschulen und Universitäten verliehen, die sich nach bestimmten Kriterien für fairen Handel einsetzen. An der HöV wurde hierfür im vergangenen Jahr eine Steuerungsgruppe ins Leben gerufen, die sich aus verschiedenen Vertretern der Hochschule und des Betreibers der Hochschul-Cafeteria zusammensetzt. Die Hochschule hat es sich zum Ziel gesetzt, auch zukünftig die Ideen von Nachhaltigkeit und fairem Handel weiter voranzutreiben. So werden faire Produkte auf offiziellen Veranstaltungen und in der Hochschul-Gastronomie angeboten. Außerdem wird durch Öffentlichkeitsarbeit für mehr Bewusstsein und Bekanntheit für den fairen Handel und das eigene Engagement geworben. „Das Bewusstsein für Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung ist gerade in der heutigen Zeit besonders wichtig“, so HöV-Direktor Klaus Weisbrod. „Es ist ein wichtiger Beitrag zur Umsetzung der hochschulinternen Nachhaltigkeitsstrategie.“ Die Hochschule beschäftigt sich schon seit Jahren mit dem Thema Nachhaltigkeit und der Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals – SDGs). Hierzu wurden bereits einige Projekte durchgeführt und umgesetzt. Auch die Kooperation mit dem rheinland-pfälzischen Partnerland Ruanda spielt dabei eine wichtige Rolle.

Der Gedanke des Fairen Handels soll weitergetragen werden und künftig mehr Menschen dazu animieren aus Überzeugung bei ihren Einkäufen Faire Produkte einzukaufen. Dabei soll jedem bewusst werden, dass jeder einzelne einen Beitrag zum Fairen Handel leisten kann. Das fängt bei jedem kleinen Einkauf beispielsweise in der Cafeteria der Hochschule an. Dort werden neben fair gehandeltem Kaffee und Tee beispielsweise auch faire Schokoriegel angeboten. Auch die Studierendenvertretung der HöV hat in der Vergangenheit bereits an Klausurtagen Fairtrade-Schokolade als Nervennahrung oder an Nikolaus faire Schokoladennikoläuse an die Studierenden verschenkt. Beim jährlichen Fußballturnier kommen seit einiger Zeit faire Fußbälle zum Einsatz.

Die Hochschule versteht die Verleihung des Fairtrade-Siegels als Auszeichnung, aber auch als eine Herausforderung. Sie will gemeinsam mit anderen vorangehen und Fairtrade weiterentwickeln.