E-Government als Instrument zur elektronischen Abwicklung von Verwaltungsleistungen

Projekttag beim Ministerium des Innern und für Sport

Im Rahmen des Projektes E-Government besuchte eine Abordnung von Studierenden der Fachrichtung Verwaltungsbetriebswirtschaft unter Leitung ihres Dozenten Frank Lenz das Ministerium des Innern und für Sport in Mainz.

Hier wurde die Gruppe durch Herrn Marcel Boffo vom Referat „E-Government, Kooperation mit EU, Bund, Ländern und Kommunen“, das der IT-Zentralstelle des Landes Rheinland-Pfalz angehört, empfangen und in das Thema aus Sicht des Innenministeriums eingeführt. In diesem Zusammenhang berichtete er einleitend auch über die Inhalte des Online-Zugangs-Gesetzes sowie die hierzu vorgesehene Umsetzungsstrategie in Verbindung mit dahingehenden Maßnahmen und Aktivitäten des Landes.

Nach einer regen Diskussion und einem intensiven Austausch über bisherige Erfahrungen der Studierenden aus ihren Behörden sowie eigenen Einschätzungen zum E-Government referierte Herr Philipp Römer als stellvertretender Leiter der Abteilung „IT-Zentralstelle, Breitband“ über die Digitalisierungsstrategie im Land. Hierbei ging er detailliert auf die einzelnen Elemente sowie deren Bedeutung und Umsetzungsmöglichkeiten ein.

Weiter folgte ein interessanter Vortrag, der sich mit dem E-Government-Gesetz Rheinland-Pfalz befasste. Hierbei wurde insbesondere auf die Wirkung des Gesetzes auf die unmittelbare und mittelbare Landesverwaltung sowie den aktuellen Stand des Gesetzgebungsverfahrens eingegangen.

Abschließend erfolgte zum Ende des Projekttages ein Vortrag zum Einsatz des Nutzerkontos des Landes. Hierbei wurde vertiefend auf dessen Funktionen und Mehrwerte sowie aber auch auf die technischen Rahmenbedingungen, die eine geschützte Kommunikation mit der Verwaltung und einen dementsprechenden Umgang mit den gesicherten Daten gewährleisten sollen, eingegangen.

Auch dieses Thema gab den Studierenden sowie ihrem Dozenten Anlass zu interessanten Diskussionen sowohl untereinander als auch mit den Vertretern des Landes.

Am Ende dieses interessanten Tages, bedankte sich die Gruppe bei den Vertreter des Innenministeriums.

Anschließend machte sich die Gruppe wieder zurück auf den Weg nach Mayen, auf dem die Digitalisierungsstrategie des Landes sowie der diesbezügliche Umsetzungsstand nochmal detailliert und kritisch untereinander diskutiert wurden.