Ausgezeichnete Bachelorarbeit

-Wie Kommunen durch Bauleitplanung einen Beitrag zum Klimaschutz leisten können – Eine Betrachtung klimaschützender Festsetzungsmöglichkeiten in Bebauungsplänen-

Viktoria Emrich, Absolventin HöV, wurde für ihre hervorragende Bachelor-Thesis mit dem Koblenzer Hochschulpreis der „Wirtschafts- und Wissenschaftsallianz Koblenz e.V.“ ausgezeichnet.

Die Preisträgerin zeigt in ihrer Arbeit „Wie Kommunen durch Bauleitplanung einen Beitrag zum Klimaschutz leisten können“, die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen einer klimaschutzgerechten kommunalen Bauleitplanung auf. Im Vordergrund stehen dabei die Fragen, ob die Kommunen mit der Bauleitplanung auch globale Klimaschutzziele verfolgen können und wie der Klimaschutz konkret im Bebauungsplan berücksichtigt werden kann. In der Hauptsache befasst sich die Arbeit mit klimaschützenden Festsetzungsmöglichkeiten in Bebauungsplänen. Es werden einzelne ausgewählte Festsetzungsmöglichkeiten des § 9 BauGB in Bezug auf den Klimaschutz näher betrachtet und bewertet. Dabei wird festgestellt, dass Festsetzungen in Bebauungsplänen aus Gründen des globalen Klimaschutzes getroffen werden können, sofern eine ordnungsgemäße Abwägung erfolgt und die Festsetzungen insgesamt verhältnismäßig sind. Im Ergebnis wird die Bauleitplanung als geeignetes Instrument für den Klimaschutz gewertet, da sie dazu beitragen kann, die Klimaschutzziele für den Gebäudebereich zu erreichen. Erstgutachterin der Arbeit ist die Dozentin für Baurecht Ulrike Nauheim-Skrobek.

Der 29. Koblenzer Hochschulpreis wurde in einer Feierstunde an der WHU – Otto Beisheim School of Management in Vallendar vergeben. Insgesamt wurden acht Absolventen*innen der Hochschulen in der Region Koblenz ausgezeichnet. Die Preisgelder wurden von der Sparkasse Koblenz, der Kreissparkasse Mayen, der Kreissparkasse Rhein-Hunsrück sowie der Sparkasse Westerwald-Sieg gestiftet.