Rechnungshofleitungen informierten sich

Kamingespräch mit den Teilnehmenden am "Qualifizierungsprogramm für neue Prüferinnen und Prüfer der Landesrechnungshöfe".

Auf Einladung der Hochschule für öffentliche Verwaltung Rheinland-Pfalz (HöV) diskutierten der Präsident des Rechnungshofs der Freien und Hansestadt Hamburg, Dr. Stefan Schulz und die Vizepräsidentin des Landesrechnungshofs Brandenburg, Dr. Sieglinde Reinhardt im Rahmen eines Kamingesprächs mit den Kursteilnehmern/innen des „Qualifizierungsprogramms für neue Prüferinnen und Prüfer der Landesrechnungshöfe“ über aktuelle Fragen und Entwicklungen in den Rechnungshöfen.

Das Qualifizierungsprogramm umfasst insgesamt 6 Module mit einer Dauer von jeweils einer Woche und dient vor allem der Vermittlung von für das Prüfungsgeschäft elementaren Methodenkompetenzen. Im Rahmen der dualen Qualifizierung finden zeitlich versetzt praktische Erprobungsphasen in den jeweiligen Rechnungshöfen statt. Auf Basis der vermittelten grundlegenden Kenntnisse sollen hier erste eigenverantwortliche Tätigkeiten im Prüfungsgeschäft erledigt werden können.

Nach der Begrüßung durch den Direktor der HöV, Klaus Weisbrod, berichteten der/die Rechnungshofvertreter/in zunächst aus Ihrem reichen Erfahrungsschatz im Bereich der Rechnungsprüfung. Anschließend hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Qualifizierungsprogramms Gelegenheit, über eigene Erfahrungen zu berichten bzw. Fragen an die/den Rechnungshofvertreter/in zu stellen.

Dabei war von den Lehrgangsteilnehmern/innen immer wieder zu hören, dass die Teilnahme am Qualifizierungsprogramm uneingeschränkt gewinnbringend sei. Dies insbesondere im Hinblick darauf, dass man sich regelmäßig mit Kolleginnen und Kollegen von Rechnungshöfen anderer Bundesländer trifft und persönlich austauschen könne. Dadurch bildet die Fortbildungsmaßnahme die Grundlage für eine nachhaltige Netzwerkbildung und den Austausch zwischen den Rechnungshöfen.