Digitalisierungsstrategien von Bund, Land und Kommunen

Erfolg nur durch Kooperation.

Im Rahmen der Digitalisierung werden zunehmend weitere Anforderungen an die öffentliche Verwaltung gestellt. Es wird künftig eine zentrale Aufgabe für Bund, Länder sowie auch Kommunen sein, dieser Herausforderung gerecht zu werden und entsprechende Lösungen zu schaffen. Um hierbei erfolgreich zu sein, sollten die beteiligten Hierarchieebenen nicht isoliert, sondern untereinander abgestimmt und kooperativ vorgehen. Hierzu sind kommunale sowie auch übergeordnete Strategien zu harmonisieren, um eine zielgerichtete und arbeitsteilige Vorgehensweise sicherzustellen. Doch bevor dies erfolgen kann, sind die konzeptionierten Strategien und diesbezügliche Herangehensweisen zunächst einmal transparent zu machen.

Dies war auch Aufgabe und Ziel des zweitägigen Projektes von Studierenden unter Leitung ihres Dozenten Frank Lenz. So stellte dieser am ersten Projekttag die Vorgehensweise des Bundes sowie die bislang daraus resultierenden Ergebnisse und Erkenntnisse hierzu vor. Nachdem diese anschließend durch die Studierenden weiter kontrovers diskutiert und in entsprechenden Workshops vertieft wurden, erfolgte am zweiten Tag eine Exkursion in die Landeshauptstadt.

Hier wurde den Studierenden durch den Leitenden Ministerialrat Uwe Göhring von der IT-Zentralstelle des MdI zunächst die Landesstrategie zu den Themen „E-Government“ und „Digitalisierung“ präsentiert.

Im Anschluss daran wurden durch Dieter Rösges, Geschäftsführer der InnoWIS GmbH, sowie durch Christian Kutscher von der Chamaeleon AG erfolgreiche kommunale E-Government-Lösungen präsentiert. Diese wurden von den vorgenannten Akteuren gemeinsam mit der KommWis GmbH als Tochterunternehmen der kommunalen rheinland-pfälzischen Spitzenverbände, dem Land sowie den betroffenen Modellkommunen konzipiert und entwickelt.

Im Zuge der folgenden Diskussion stellten die Studierenden nochmals die Vor- und Nachteile der innerhalb der beiden Projekttage vorgestellten Ansätze und Lösungen kritisch gegenüber. Resümierend und zurückblickend auf die vorgestellten Modelle wurden durch Frank Lenz nochmal deren Gemeinsamkeiten, mögliche Schnittstellen aber auch damit einhergehende Herausforderungen hervorgehoben.